Breirezepte

Brei Rezepte BeitragsbildBrei Rezepte – Vom Stillen hin zum Babybrei

Babys wachsen und entwickeln sich sehr schnell. Um den Energie- und Nährstoffbedürfnissen gerecht zu werden, reicht ab dem ca. 6. Lebensmonat Stillen allein nicht mehr aus. Nun müssen Breirezepte her! Haben Sie mit Beikost keine Erfahrung, so können Sie aus einer Vielzahl an fertigen Gläschen im Handel wählen. Beschäftigen Sie sich jedoch genauer mit dem Thema, werden Sie auch den einen oder anderen Vorteil finden, den ein selbstgekochter Babybrei mit sich bringt. Nähere Informationen zu Babybrei selber kochen.


Vom ersten Brei zur Familienkost – passende Brei Rezepte zur richtigen Zeit

Für die Beikosteinführung ist nicht der exakte Startzeitpunkt entscheidend. Vielmehr sollte das Heranführen an die Lebensmittel im Auge behalten werden. Idealweise erstellen Sie sich einen Plan oder stecken sich zumindest ein paar Meilensteine ab.

  1. Der Anfangsbrei

Es ist soweit! Ihr Baby zeigt Ihnen, dass es bereit für Beikost ist? Bereiten Sie zuerst einen Anfangsbrei zu. Diese Breirezepte sind sehr einfach. Ein paar Löffel einer gut bekömmlichen und fein pürierten Gemüsesorte reichen vollkommen aus. Ihr Baby kennt noch keine feste Nahrung und muss sich erst darauf einstellen. Für einen Anfangsbrei eignen sich Pastinake, Möhre, Zucchini, Süßkartoffel oder auch Kürbis. Brei Rezepte: Babys erster Brei.

Lassen Sie Ihrem Baby genügend Zeit. Isst es einen Tag keinen Brei, versuchen Sie es am nächsten oder übernächsten Tag einfach wieder. Eine positive Erfahrung für Ihr Baby mit Beikost zahlt sich später aus.

  1. Gemüse-Fleisch-Brei

Wenn Sie die Babybrei-Einführung erfolgreich gemeistert haben, ist die Zeit für wirklich nahrhafte Kost gekommen. Diese Brei Rezepte kombinieren vitaminreiches Gemüse mit Fleisch, das wichtiges Eisen für die Blut- und Muskelbildung liefert. Ein Gemüse-Fleisch-Brei sollte immer zusätzlich mit Kartoffeln oder Getreide kombiniert werden. Vor allem Getreide liefert abhängig von der Sorte wichtige Ballaststoffe und Spurenelemente.

  1. Obst-Getreide-Brei und Milch-Getreide-Brei

Möchten Sie Ihrem Schützling etwas Leckeres geben, so geben Sie ihm Obst. In Kombination mit Getreide – zum Beispiel mit Zwieback, Griess (besser Dinkel), Hafer oder anderem – tuen Sie ihm auch was Gutes. Sowohl Obst-Getreide-Brei als auch Milch-Getreide-Brei eignen sich hervorragend zum Frühstück, Abendessen oder als Zwischenmahlzeit. Führen Sie jedoch nicht beide Breie gleichzeitig ein. Gries bevorzugen viele Eltern zum Abendessen als erstes, denn es besteht die Hoffnung, dass das Baby einen langen Schlaf hat. Getreide hält zwar tatsächlich länger satt, sollte aber nicht kurz vom Schlafen gegeben werden. Getreide ist schwerer verdaulich und kann dadurch Bauchschmerzen hervorrufen. Nach einem Getreide-Abendessen sollte Ihr Baby ein wenig Zeit zum Verdauen bekommen.

Die Eingewöhnungszeit für eine neue Mahlzeit sollte ca. einen Monat betragen. So kann sich Ihr Baby sich an die neue Geschmäcke und die Lebensmittel an sich gewöhnen. Haben Sie alle Breie erfolgreich eingeführt – bis dahin kommen schon ein paar Breirezepte zusammen – können sie langsam mit der Familienkost starten. Aber Achtung: Würzen Sie stets sehr leicht und bereiten Sie gesunde Speisen zu.


Brei Rezepte nach dem Alter Ihres Babys

Breirezepte lassen sich in diverse Kategorien unterscheiden. Egal ob Sie mit Gemüse, Milch oder Obst starten, wichtig ist, dass Sie Ihrem Baby altersgerechte Speisen zubereiten. Laut den Ernährungsempfehlungen des Forschungsinstituts für Kinderernährung sollten Babys innerhalb der ersten 12 Lebensmonate mehr Lebensmittel den je ausprobieren (inklusive allergieauslösender Lebensmittel). Dennoch eignen sich nicht alle Lebensmittel zu jederzeit gleich gut. Generell gilt: Am Anfang suchen Sie sich Brei Rezepte mit gut bekömmlichen Speisen aus. Nach und nach können die Breie immer anspruchsvoller sein.

Die Brei Rezepte auf dieser Seite sind grundsätzlich für eine Portion ausgelegt, einen Brei können oder besser sollen Sie jedoch für mehrere Tage vorbereiten. Nicht nur, dass sich größere Mengen besser zubereiten lassen, Ihr Baby braucht auch keine große Vielfalt. Das bedeutet nicht, dass Sie nicht abwechslungsreich kochen sollten, Ihr Baby kann einen Brei aber ruhig zwei bis drei Tage hintereinander essen.

Je älter Ihr Baby wird, umso gröber sollten auch die Breie werden. So können Sie bereits ab dem 7. Monat Tomatensauce mit Nudeln oder aromatischen Sellerie kochen. Anschließend ab dem 8. Lebensmonat können sogar Erbsen, Spinat, Brokkoli, rote Beete, Aubergine (mit Kernen), Spargel, aber auch Himbeere, Erdbeere oder Kiwi in einem Breirezept vorkommen.

Übersicht zur Lebensmittelverträglichkeit nach Lebensmonaten:

Lebensmittelverträglichkeit Babybrei Rezepte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Lebensmittel die Brei Rezepte lieber nicht beinhalten sollten

In den ersten 12 Lebensmonaten bekommt Ihr Baby den Grundstein für Essgewohnheiten gelegt. Sie selbst sind verantwortlich dafür, was Ihr Baby isst. Es kennt keine Geschmackverstärker, keine Süßungsmittel, keinen Zucker oder gar Schokolade. Die ersten Speisen brauchen auch kein Salz oder Gewürze. Eine nahrhafte und gesunde Ernährung unterstützt und fördert die körperliche und geistige Entwicklung, außerdem liefert es wichtige Energie für das Erlernen der Bewegung.

Aber auch einige gesunde Lebensmittel wie Quark, Joghurt, Käse oder Honig haben in einem Baby Breirezept nicht zu suchen, denn Milchprodukte belasten aufgrund des hohen Eiweißgehalts die kleinen Babynieren sehr. Milch an sich ist für die Zubereitung von Milch-Getreide-Brei zwar erwünscht (täglich maximal 200ml), als Getränk jedoch auch erst nach dem 12. Lebensmonat empfohlen. Honig – für Erwachsene zwar sehr gesund – kann bestimmte Bakterien enthalten, die bei einem Baby unter Umständen zu Atemlähmung führen können. Aufgrund der schweren Verdaulichkeit sollten auch Paprika, Linsen, Kohl, Kirschen, Pflaumen (mit Haut) und Trauben erst nach dem 12. Lebensmonat auf dem Speiseplan stehen.

Babybrei kochen

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