Gemüsebrei

Gemüsebrei Baby – Die Mutter aller Babybreie

Bereits nach dem 4. Lebensmonat Ihres Babys können Sie mit der Beikost – im Normalfall einem Gemüsebrei – beginnen, denn die Verdauung ist so weit entwickelt, dass es feste Nahrung verarbeiten kann. Sie sollten die Lebensmittel zu Beginn nicht willkürlich verwenden und außerdem gewisse Regeln bezüglich Mengen und Zubereitung beachten. Lesen Sie mehr zum Thema Babys erster Brei.

Spätestens nach dem 6. Lebensmonat sollten Sie mit Beikost starten. Bis zu diesem Zeitpunkt reicht dem Körper Ihres Babys auch Muttermilch oder Fertigmilch aus. Nun jedoch braucht Ihr Baby für eine gute geistige und körperliche Entwicklung zusätzliche Nährstoffe, die am Anfang ausreichend im Gemüsebrei enthalten sind. Ausgewogene Babybrei-Gemüse-Kost sorgt zusätzlich für die Kohlenhydratzufuhr, welche eine wichtige Energiequelle darstellt.

Wissenswertes rund um den Baby Gemüsebrei

Gemüse Babybrei aus Möhren, Süßkartoffeln, Kürbis, Pastinake, Zucchini, Fenchel und Gurke eignen sich besonders für die erste Zeit der Einführungsphase. Ihrem Baby wird in dieser Zeit lediglich eine Zutat in Form von eher flüssigem Brei angeboten.

Schmeckt Ihrem Baby das Gemüse, versuchen Sie andere pure Gemüsebreie und verändern Sie die Konsistenz hin zu einem weniger flüssigem Baby Gemüsebrei. Nach und nach können Sie dann unterschiedliche Gemüsesorten kombinieren. Es bietet sich eine Vielzahl an Gemüsesorten für die Zubereitung eines leckeren Gemüse Babybreis an, jedoch sollten nicht alle Sorten bereits ab dem 5. Lebensmonat gegeben werden. Achten Sie stets auf die Hinweise für den richtigen Zeitpunkt der Einführung jeden Gemüses. Hierzu finden Sie in jedem Rezept eine entsprechende Anmerkung.

Für die Zubereitung eines Baby Gemüsebreis empfiehlt sich die Verwendung regionaler und saisonaler Ware. So schmeckt der Gemüsebrei nicht nur am besten, sondern er enthält auch ein Maximum seiner wichtigen Nährstoffe. Biologischer Anbau sichert, dass im Gemüse keine Rückstände von Pestiziden enthalten sind. Im Winter können Sie auch auf BIO Tiefkühl-Ware zurückgreifen.

Vorsicht bei einigen Babybrei Gemüse-Sorten

Ein Baby Gemüsebrei beinhaltet nicht nur Kohlenhydrate, Ballaststoffe, wichtige Mineralstoffe und Vitamine. So kann manches Gemüse Gifte – so z.B. Tomaten Tomatin – enthalten.

Sie sollten besondere bei nitrathaltigem Gemüse vorsichtig sein und dieses Ihrem Baby nicht zu häufig geben. Nitrat wandelt sich im Körper in Nitrit um, das nicht oder nur zum Teil aus einem Körper ausgeschieden wird. Dringt Nitrin ins Blut, so kann es bei hoher Dosierung zu Blausucht führen – einer ungenügenden Sauerstoffsättigung des Blutes. Babys bilden bereist ab dem 5. Monat Hämoglobin, ein Abwehrmittel das diesem entgegen wirkt. Dennoch sollten nitratreiche Baby Gemüsebreie erst nach der Beikost-Eingewöhnungsphase zubereitet werden und nitratreiches Gemüse stets mit nitratarmen Gemüsesorten kombiniert werden. Grundsätzlich unterscheidet man drei Stufen des Nitratgehalts in Gemüse:

  • Hoher Nitratgehalt – z.B. TK-Spinat, Fenchel, Rote Rüben, Rettich, Kohlrabi, Mangold
  • Mittlerer Nitratgehalt – z.B. frischer Spinat, Sellerie, Kohlrüben, Zucchini, Aubergine, Möhren
  • Niedriger Nitratgehalt – z.B. Brokkoli, Paprika, Gurken, Kartoffeln, Erbsen, Bohnen, Tomaten aber auch Getreide
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