Baby erster Brei

erster BabybreiErster Babybrei: Wann ist der richtige Zeitpunkt?

Es ist so weit! Die ersten Monate nach der Geburt sind schnell verflogen und Sie müssen sich Gedanken über Beikost machen. Ob Sie sich in der Literatur informieren, sich einen Termin mit einem Ernährungsberater vereinbaren oder einfach kostenlos im Netz recherchieren, die Informationen, die Sie erhalten, werden mehr oder weniger ähnlich sein.

Nach dem aktuellen wissenschaftlichen Stand – repräsentiert durch das Forschungsinstitut für Kinderernährung – ist Babys erster Brei bereits ab den 5. Lebensmonat möglich. Dies ist jedoch der früheste Zeitpunkt, den Sie lediglich als einen Richtwert betrachten sollten. Nur Ihr Baby und Sie werden entscheiden, wann Sie mit der Beikost anfangen. Ab den vollendeten 6. Lebensmonat sollten Sie jedoch bereits angefangen haben, denn Babys erster Brei liefert in Begleitung weiterer Stillmahlzeiten die optimale Zufuhr an Mineralstoffen, Vitaminen, Spurelementen und notwendiger Energie für die optimale körperliche und geistige Entwicklung Ihres Babys.

Hier finden Sie unsere leckeren Babybrei Rezepte für den Beikoststart:

So meistern Sie den Anfang mit Babys erstem Brei

Ihr Baby hat mit fester Nahrung noch keine Erfahrung und so können Sie nicht erwarten, dass es zu Beginn viel Brei essen wird. Gelingt es ihm ein bis drei Löffel zu schlucken, so können Sie es als Erfolg verbuchen. Der erste Babybrei sollte daher kein anspruchsvoller Brei sein. In Deutschland ist es weit verbreitet mit einem gut bekömmlichen Brei wie reinem Möhren-, Pastinaken oder zunehmend auch Süßkartoffelbrei anzufangen. Erster Babybrei kann aber auch aus Zucchini, Fenchel, Kürbis oder Gurke zubereitet werden.

Ist Ihr Schützling bereits fleißig am Essen, sollten Sie im nächsten Schritt den Gemüsebrei um Kartoffeln und Fleisch oder Getreide erweitern.

Welches Gemüse ist für den ersten Babybrei gut geeignet?

Für eine gesunde körperliche und geistige Entwicklung liefert Gemüse neben weiteren Stillmahlzeiten die optimale Zufuhr von Nährstoffen. Die bereits genannten Gemüsesorten sind aufgrund ihrer Inhaltstoffe für den Beginn sehr gut geeignet. Manch andere Gemüsesorten sollten ganz zu Beginn der Beikosteinführung eher gemieden werden: zum Beispiel enthalten Tomaten den Giftstoff Tomatin und können außerdem aufgrund des Säuregehalts einen wunden Po verursachen. Auch auf den Nitratgehalt des Gemüses sollten Sie achten. Hier finden Sie eine Übersicht der nitrathaltigen Gemüsebreie. In den einzelnen Gemüsebrei-Rezepten finden Sie jeweils eine Angabe dazu, ab wann der Brei für Ihren Liebling geeignet ist.

Babys erster Brei muss nährstoffreich sein. Aufgrund dessen sollten Sie stets frische Bioware und am besten Gemüse aus Ihrer Region verwenden. Ein biologischer Anbau sichert, dass im Gemüse keine Rückstände von Pestiziden enthalten sind. Kurze Transportwege wirken sich zusätzlich vitaminschonend aus.

Babybrei kochen

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